Vom Zeichnen war ich schon von meiner Jugend an immer fasziniert. Geprägt von den Ölbildern meines Vaters habe ich malerisch zuerst mit Öl und dann Acryl experimentiert, ehe ich dann das Aquarell für mich entdeckt habe. Besonders durch Kurse bei Erwin Kastner habe ich diese Ausdrucksform sehr schätzen gelernt.

 

Beim Aquarell fasziniert mich besonders das Fließen der Farben, dass man nie so genau weiß, welche Farbnuancen entstehen oder wo sich das Wasser am Papier seinen Weg sucht.

Aber auch, dass man das Bild kaum mehr beeinflussen kann und nicht einfach eine neue Schicht Farbe darüber legt, wenn einem etwas nicht gefällt.

 

Am liebsten male ich Landschaften und Architektur, seit dem letzten Italien Aufenthalt hat auch mich das -unter Künstlern sehr verbreitete- Venedig-Fieber gepackt. Mein Anspruch ist es jedoch nicht, ein exaktes Abbild der Wirklichkeit zu erstellen, das kann mein Fotoapparat besser. Ich möchte die Stimmung vor Ort einfangen und die Emotionen in Farbe umsetzen.